Zum konsequenten Einsatz von Datenverarbeitung in der
Logistik, ist es aus Effizienz- und Sicherheitsgründen unumgänglich, das
einzelne Produkt direkt identifizieren zu können.
Das fängt bei der Herstellung des Produktes an, und hört
nach der Verteilung, Lagerung, diversen Transporten etc. bei der Übergabe an
den Endverbraucher auf.
Durch den technischen Fortschritt bei den Computer–Peripherie
Geräten, insbesondere den optoelektronischen Erkennungsgeräten, ist es
möglich, Daten in einer bestimmten gedruckten Form maschinell zu lesen. Diese
gelesenen Daten können dem Computer über normierte Schnittstellen direkt
übertragen werden.
Dadurch entfällt einerseits das mühsame und
fehleranfällige Eintippen, andererseits kann die Arbeits-Effizienz
beträchtlich gesteigert werden. In der Praxis zeigt sich, dass die Strichcode
dazu besonders gut geeignet sind. Diese können auf allen möglichen
Verpackungen, Lieferscheinen, Lagerkarteikarten, Ausweisen, Etiketten, Billette
etc. gedruckt werden. Das Lesen von Strichcode zeigt sich in der Praxis als sehr
einfach, preiswert und zuverlässig realisierbar. Stehen dazu heute doch schon
diverse bewährte Technologien zur Verfügung wie Laserscanner, CCD–Scanner,
Imager, etc.
Die automatisierte Ablesung der Daten, d. h. die automatische
Identifikation eines Gutes, zusammen mit der Leistungsfähigkeit von modernen
Computer-Systemen eröffnet der Industrie, dem Handel, allen Verteilersystemen,
etc. völlig neue Möglichkeiten.
Beispiele:
- Automatische Steuerung von kompletten Transport und Lagersystemen
- Permanente on-line Inventur bei Montagestrassen z.B. im Automobilbau,
Elektrogerätebau, Lebensmittelproduktion, etc.
- Erstellung der kompletten Dokumentation für Lager-, Versandwesen und
Qualitätskontrolle. ( Lagerbestand, Lieferschein, Rechnung etc. )
- Absolute Sicherheit für Proben im Spitalwesen über alle Labortests
hinweg
- Permanent (on-line) zur Verfügung stehende Informationen und somit
wichtiges Entscheidungshilfsmittel für das Management
- Optimierung von Verteilersystemen aller Art. z. B. im Detailhandel,
Supermarkt, Zeitschriften Distribution, Medikamenten Verteilung, Paket-Post,
etc.

Egal ob an der Ladenkasse, im Lager, in der Paket
Distribution, in der Produktion, im Spital oder sonst irgendwo ein Produkt
automatisch identifiziert werden soll, Strichcode ist ein geeignetes Mittel
dazu. Mit Strichcode kann maschinell, d. h. einfach, schnell und absolut sicher
identifiziert werden. Nach wie vor ist Strichcode ist die preiswerteste Methode
für das automatisches Identifizieren.
März 2000, Heinrich G. Merki