Was
Ist Imaging ? In der automatischen Datenerfassung
kann man Imaging als optisches Erfassen von objektrelevanten Daten
umschreiben. Oder einfacher ausgedrückt;
Das optische Erfassen und Auswerten von
Bildern und Symbolen. (englisch: data-capturing)
Typische Anwendungen für Imaging sind das Lesen von herkömmlichen
Strichcode, 2D-Strichcode, OCR-Schriften und auch Signaturen und Bilder.
Oder noch besser, Kombinationen davon. Wie zum Beispiel Strichcode und
Unterschrift in einem Lesevorgang. Dies
ist mit mobilen Handcomputern wie dem Dolphin
7500 und Dolphin
7900 möglich.
Diese
neuen Möglichkeiten verbessern die Arbeitseffizienz und Sicherheit in
sämtlichen Logistikbereichen erheblich.
In Fachkreisen der Automatischen Datenerfassung ist man sich einig, dass
Imaging die Technologie des 21. Jahrhunderts ist. >
Imager-Module / -Komponenten
Warum Imaging ? Gegenüber den herkömmlichen
Technologien, wie zum Beispiel dem Laser-Scanning für das Erfassen von Strichcode,
bietet Imaging riesige Vorteile bezüglich weitere Möglichkeiten sowie
Überlegenheit in Preis, Sicherheit und Robustheit.
Ein grosser Vorteil der Imager ist, dass diese auf
CMOS-Bilderfassungs-Komponenten aufgebaut sind und somit ohne mechanisch
bewegte Teile (Solid-State-Module) und ohne gefährliches Laserlicht auskommen.
Die Robustheit ist darum sehr
gefragt, weil ein Grossteil der Leser mobil benutzt werden und
entsprechend mechanisch belastet werden. Unter
anderem lesen die IMAGETEAM 3800 auch unter vollem Sonnenlicht oder
ab TFT-Bildschirmen.
Die Kernelemente der Imager-Technologie, die Bilderfassungs-Komponenten,
werden zudem täglich schneller, preiswerter und besser, was sich in noch
leistungsfähigeren und preiswerteren Lesern niederschlägt.
Ein weiterer sehr zukunftsträchtiger Aspekt in allen
Datenerfassungsaufgaben ist die Möglichkeit, zusätzlich direkt
auch mit
Bildern und Schriftzeichen zu arbeiten.
Nebst den bisher üblichen 1D und 2D Strichcode als alleinige
informationslogistische Quelle für Daten, können nun gleichzeitig auch
Klarschriftdeklarationen und Bildinformationen als Datenquelle dienen.
Linear
Imaging, die Revolution beim
Strichcode Lesen Als Linear-Imager bezeichnet man
Strichcode-Leser, welche Strichcode mit CMOS
Kameras in einem einfachen X-Y-Koordinatensystem linear abtasten und
auswerten, (z.B.
ADES IT3800).
Da die CMOS-Elemente sehr schnell arbeiten, (bis 1'000x
schneller als herkömmliche Laserscanner), verfügen diese Geräte über
eine sehr grosse Lese-Leistung bei sehr niedrigen Anschaffungskosten
und hoher Zuverlässigkeit. Diese Geräte können lineare Strichcode (1D
Code) sowie sogenannte linear Stacked-Code (z.B. PDF 417) ohne mechanische
Bewegung direkt lesen.
Linear Imager wie zum Beispiel das Modell
IT-5600 ALR von ADES liest Strichcode
im Bereich zwischen 1cm und 1'000cm. (1cm bis 10m)
Dank Solid-State-Bauweise gewährt ADES für die IMAGETEAM Scanner
bis zu 5 Jahre Garantie !
IT3800-i,
linear Imager im i-MAC Design
Revolutionär bei den Scannern ist somit nicht nur die Verbesserung
der Zuverlässigkeit (Solid-State- Module) sondern auch die Dezimierung der
Gerätekosten. Auch die intelligente Art der elektronischen X-Y-Abtastung,
deren Vorteile bis anhin sicher noch nicht ausgeschöpft
sind, lassen noch viel Spielraum für neue Möglichkeiten offen.
Area
Imaging, die neue Dimension in der Datenerfassung
Mit Area Imager liest man nicht nur herkömmliche Strichcode, sondern
auch alle 2D-Code, Matrix-Code, OCR-Schriften und Bilder und dies erst
noch lage-unabhängig!
Area Imager findet man in Handscannern wie
ADES IT 4410 oder IT
4600/5600 aber
auch in mobilen Handcomputern wie dem Dolphin 7500 und Dolphin 7900-Imager.
Area Imaging stellt deutlich höhere Ansprüche an die Decodier-Elektronik, was aber heute mit
32-Bit Prozessoren auch kein
Problem
mehr ist.
Das lage-unabhängige Lesen von hochdichten Code (z.B. Aztec Code)
ermöglicht das mobile und fehlerfreie Erfassen von riesigen Datenmengen
in Sekundenbruchteilen.
Da generell Lösungen mit 2D-Code sowie das Erfassen von Unterschriften
stark im kommen sind, wird hier die grösste Zuwachsrate erwartet.
Imaging
Technologie heute und morgen
Die Imager Technologie in der
automatischen Datenerfassung entwickelt sich massgeblich entsprechend der Verfügbarkeit
preiswerter und hochwertigen Bilderfassungs-Komponenten.
Diese kennen
wir aus den heutigen Digital-Kameras und Videogeräten. Je höher die
Pixelzahl der Bildelemente pro mm, desto feiner kann ein Bild aufgelöst
werden. Je preiswerter diese Komponenten werden, desto
preiswerter können Imager hergestellt werden.
Diese Entwicklung ist
erst recht im Kommen. Der Trend zu preiswerten und hochauflösenden Digital-Kameras
sowie WEB-Cam's, Handy-Cam's, etc. beschleunigen diese Entwicklung
zur Zeit sehr stark.
Bereits mit der Pixelzahl der heutigen Bildelemente ist die Möglichkeit
gegeben, elektronisch zu zoomen. Somit sind heute schon Schärfentiefen zwischen 0cm und mehreren Metern kein Hindernis mehr.
Parallel dazu werden die Mikroprozessoren und andere elektronische
Komponenten immer kleiner und leistungsfähiger. So sind die ADES IMAGETEAM
Leser bereits heute mit 32Bit RISC
Prozessoren ausgerüstet, welche einen Platzbedarf haben, der kaum
grösser als ein Fingernagel ist. Als Resultat dieser Tendenz steht dem
Benutzer immer mehr Intelligenz zur Verfügung. Schon heute erkennt
der IMAGETEAM IT4410 automatisch und blitzschnell, (Fachsprache =
autodiskriminierend) ob er ein Bild, eine OCR-B Schrift , einen linearen
Barcode oder einen von ca. 10 verschiedenen 2D-Code vor sich hat.>
Imager-Module / -Komponenten
Aktuelle Begriffe im Zusammenhang mit
Imaging IQ Imaging™ ermöglicht die Nutzung zahlreicher
Features des Imaging-Verfahrens, die das Laserscannen nicht bietet. Hierzu
zählen Digitalaufnahmen beschädigter Güter, Verknüpfung von
Unterschriften mit nebenstehenden Barcodes, in denen Daten enthalten sind,
sowie das omnidirektionale Scannen von Unterschriften.
IQ Editing™ umfasst eine Auswahl von
Formatierungsfunktionen für Daten. Hiermit können Scanner so
eingerichtet werden, dass sie zu Testzwecken nach bestimmten Mustern
innerhalb der Daten suchen. Zudem kann mit diesen Funktionen das
Datenformat an das Hostcomputersystem des Kunden angepasst werden. Diese Lösung
ist für eine Vielzahl von Kunden ideal, die es vorziehen, den Scanner an
die vorhandene Hostsoftware anzupassen anstatt den Hostcomputer
umzustellen.
IQ Editing Pro™ ist eine außergewöhnliche Lösung für
die Migration von 2D-Barcodes ohne Modifizierung der Hostcomputersoftware.
Wählen Sie einfach den für den Barcode geltenden Industriestandard und
die Datenelemente aus, die der Hostcomputer aus dem Barcode benötigt. Sie
können zum Beispiel die Bestell- und Teilenummer sowie die Menge aus
einem GM1724-Etikett extrahieren. IQ Editing Pro extrahiert diese Daten
und gibt sie so an den Hostcomputer weiter, als ob es sich um einzeln
eingescannte lineare Barcodes handeln würde. Somit sind Modifikationen
des Hosts überflüssig. Der Kunde profitiert aber dennoch von folgenden
Vorteilen: (1) Verminderte Kosten bei Etiketten, da anstelle mehrerer
linearer Barcodes der Druck eines kleineren 2D-Codes ausreicht, (2)
Produktivitätssteigerung, da anstelle von drei Codes nur ein Code
eingescannt werden muss, (3) Kosteneinsparung durch die Verwendung von
Industriestandards und einem gemeinsamen Etikettenformat, das von
zahlreichen Lieferanten verwendet wird.
IQ App Designer™ ist eine intelligente Lösung für die
Erstellung von Anwendungen für IT3875-Geräte. Der Benutzer benötigt
dazu nur geringe oder gar keine Programmierkenntnisse. Die Benutzerführung
erfolgt über grafische Symbole und die Daten werden dann in Formulare
eingegeben. IQ App Designer erstellt und lädt die Anwendung in das
System. Erstellen Sie problemlos leistungsfähige RF-Anwendungen.