Dieser Strichcode wurde
speziell dafür entwickelt, um das Sortieren von Post in
Highspeed-Automaten zu ermöglichen. Sehen
Sie auch unter POSTNET oder PLANET
Dieser Code kann mit den
Imageteam 2D-Imager von ADES gelesen und decodiert werden.
Abtastung (Scannen)
Dieser, vom englischen
"Scanning" abgeleitete Begriff beschreibt den Lesevorgang eines
Strichcode. Der Lichtstrahl überstreicht dabei den zu lesenden Strichcode. Die
reflektierte Lichtfolge (schwarz/weiss Unterschied) wird ausgewertet und
decodiert.
Accu-Code
Es handelt sich hierbei um kleine runde Codes und war zur Kennzeichnung chirurgischer
Instrumente gedacht.
Der Standardcode enthält 48 Informationsbits, wobei 32 für die Daten und 16 für die
Fehlerkorrektur zur Verfügung stehen. Zur Verfügung stehen über 17 Milliarden verschiedene Codes.
Dieser Code ist durch AIM nicht standardisiert und wird praktisch nicht
verwendet.
ADAPTUSTM
Durch HHP (USA)
entwickeltes Verfahren für das Erfassen und Identifizieren von
optisch erkennbaren
Strukturen.
>
ADAPTUSTM
Imaging-Technology.
Automatic Identification Manufacturers. Weltweite Organisation welche
Auto-ID Standards dokumentiert und standardisiert.
Alphanumerische Strichcode
So bezeichnet man Strichcode, mit denen sowohl Buchstaben
und Sonderzeichen so wie
auch
Ziffern dargestellt werden können. Typisch für alle neuen Code wie.
z.B. Code 39,
Code 128, etc. und natürlich alle 2D Code.
Area-Imaging
Flächendeckendes Abtasten und
Auswerten einer bestimmten Oberfläche nach vorgegebenen optischen
Daten. z.B. Strichcode, Matrixcode, Schriften, Zeichnungen oder
Bildern. >
Linear-Imaging versus Area-Imaging
ARRAY-Code
Auch ARRAY-TAG genannt. Ein in Kanada
entwickelter Code welchert durch AIM nicht standardisiert wurde und
praktisch nicht verwendet wird
ASCII-Code
Abkürzung von "American
Standard Code for Information Interchange",
einem in der ANSI-Norm X3.4-1968 genormten Standardzeichensatz
für die EDV mit 7 Datenbit.
ASIC
Abkürzung von "Aplication
Specific Integrated Circuit
"
@ At
bedeutet "at" (englisch)
oder im Internet-Slang "Affenschwanz" oder
"Klammeraffe". Er wird in der Regel auch bei E-Mail-Adressen
verwendet und heisst soviel wie "bei".
Auflösung
Die kleinste Breite eines
Strichs oder Lücke welche ein Strichcodedrucker drucken bzw. ein
Strichcodeleser erfassen kann.
Ausweisdrucker
Ausweise welche die
automatische Identifizierung ermöglichen sind in der Regel im
Krditkartenformat gehalten. In der Praxis sind das Plastikkarten nach
ISO-Standard.
in der Regel mit Strichcode oder RF-ID-Chip ausgerüstet.
> siehe Ausweisdrucker
Ausweisdrucker
Zubehör
Damit zählen nebst den
Iso-Standard Plastikkarten auch die entsprechenden Thermo-Transfer
Farbbänder und alle Kartenhalter, Kartenhüllen, Karten-Jojos, Lanyards
etc..
> siehe Zubehör
Automatische Identifikationssysteme
Das
automatische Erkennen von gekennzeichneten Objekten. Heute übliche Technologien
sind Strichcode (Bar Code), OCR (Optical Character Recognition), RF-ID Radiofrequenz
Transponder, und biometrische Verfahren.
Fachausdruck unter welchem
sämtliche Technologien und Verfahren für das automatische Identifizieren
untergeordnet sind.
Aztec Code
Der Aztec Code wird bereits weltweit in den unterschiedlichsten Branchen
und Unternehmen zur Datenerfassung eingesetzt. Aufgrund der großen
Nachfrage wurden der lizenzfreie Code nun unter der Kennzeichnung ISO/IEC
24778 nach ISO-Richtlinine zertifiziert.
Im Vergleich zu anderen
2D-Codes bietet der Aztec- Code viele Vorteile:
Barcode kann auf Ecken platziert werden
Keine
weiße Fläche als Begrenzung des Codes notwendig
Bessere Lesbarkeit auch bei Beschädigiung des Codes
Einer
der kleinsten 2D-Barcodes
Der quadratische Code wurde 1995 von Andy Longacre bei Welch Allyn (USA) entwickelt. Im
Mittelpunkt des Codes befindet sich das Suchelement, das aus mehreren ineinander
verschachtelten Quadraten besteht. Die Symbolelemente sind ebenfalls quadratisch. Es
können derzeit kleine (ab 12 Zeichen) bis grosse Datenmengen (z.Zt. über 3000 Zeichen)
verschlüsselt werden. Der Inhalt kann auf mehrere Symbole aufgeteilt werden. Die
Reed-Solomon-Fehlerkorrektur unterstützt anwenderspezifisch bis zu 32 Security-Levels.
Die Rekonstruktion des Dateninhaltes ist auch dann noch
möglich, wenn bis zu 25% (bei kleineren Codes sogar bis zu 40%) des Codes zerstört
worden sind. Im Gegensatz zu allen anderen Codes sind keine Ruhezonen nötig! Der Code
kann so an jeder beliebigen Stelle platziert werden. Aztec ist bei AIM Internatonal
standardisiert, eine Spezifikation dort erhältlich. Aktuelle Beispiele
von Aztec Code Anwendungen sind der maschinell lesbare Adresscode
auf allen Volkszählungs-Formularen der Schweizerischen Volkszählung
vom Dez. 2000 und maschinell lesbare, vorgedruckte Daten auf den
Steuerformularen verschiedener Schweizer Kantone.
Englischer Ausdruck für
Strichcode Systeme oder Balken Systeme (Bar = engl. Balken)
> Barcode Testsymbole
Balken (engl. Bar)
Ein einzelner horizontaler oder vertikaler Strich, also das
schwarze oder dunkle Element
eines
Strichcodes. (Bar Code)
BCD
(BCD = Binär Codierte Dezimalzahlen).
Ein in der Elektronik häufig verwendeten Code zur Darstellung von
Dezimalzahlen
Bidirektionale Strichcodes
Dies trifft für alle heute gängigen linearen
Strichcode zu. Sie können sowohl in Vorwärtsrichtung als auch in Rückwärtsrichtung eingelesen
werden. Bedingung dazu
sind mitgedruckte Start- und Stopzeichen mit denen der Strichcode begrenzt wird.
Bildformat-Verhältnis
In der Literatur meist unter der englischen Bezeichnung "Aspect
Ratio" geführt, gibt das Verhältnis zwischen der Höhe und der Breite eines
Strichcodes wieder.
So hat ein Strichcode, der doppelt so hoch wie breit ist, ein
"Aspect-Ratio" von 2.
Bit
Binary digit. Die kleinste Darstellungseinheit für Daten in binärer Form.
Ein Bit kann die binären Werte Null und Eins annehmen.
Biometrische Identifikation
Oberbegriff für alle Verfahren, die Lebewesen durch den Vergleich von unverwechselbaren
und individuellen Körpermerkmalen identifizieren.
Bi-Optic Scanner
Scanner mit zwei optischen
Leseeinheiten. Damit ein Strichcode an einer Ladenkasse möglichst aus
allen Richtungen gelesen werden kann, wird meistens ein Scanner
horizontal und einer vertikal eingebaut. >
z.B. Scantech Galaxy
Byte
Acht Bit ergeben zusammengefasst ein Byte. Zwei Byte werden als Wort, vier Byte als
Langwort bezeichnet. Ein Byte entspricht einem Buchstaben z. B. A. Ein
Kilobyte entspricht 1'000 Buchstaben. Die Informationsmenge auf einer
Schreibmaschinenseite entspricht ca. 2 Kilobytes. Ein Megabyte =
1'000'000 Buchstaben. Ein Gigabyte = 1'000'000'000 Buchstaben. Ein
Terabyte = 1'000'000'000'000 Buchstaben (1'000 Gigabytes). Heute rechnet
man aber bereits auch in noch grösseren Speichermengen, so z.B.
in
Petabyte = 1'000'000'000'000'000 Buchstaben was 1 Million Gigabytes
entspricht oder sogar in Exabyte = 1'000'000'000'000'000'000 Buchstaben
was eine Milliarde Gigabyte sind. Man geht davon aus, dass der
Speicherplatz aller Harddisks welche im Jahre 2001 produziert werden ca.
5 Exabytes entspricht.
Englische Abkürzung von "Charge
Coupled Device", ladungsgekoppeltes
Bildwandlerelement. Es sind in der Regel mehrere hunderttausend oder
Millionen Bildwandlerpunkte (Pixels) auf den CCD-Chips integriert und in CCD-Strichcodescannern, in den
neuen Imager von HandHeld Products sowie in allen Videokameras eingesetzt.
CCITT
Comité Consultativ International
Télégraphique et Téléphonique
CODABAR
Strichcode, der in der Medizin und Pharmazie eingesetzt wird.
Er wurde 1977 durch die American Blood Commission (ABC) als Standardcode zur Auszeichnung
von Blutkonserven festgelegt. Ein Zeichen besteht aus sieben Elementen, von denen vier
Elemente Striche und drei Elemente Lücken sind. Es gibt verschiedene Ausführungen dieses
Strichcodes, die sich durch die Breite der Elemente unterscheiden. Der Zeichenvorrat
umfasst 10 Ziffern und sechs Sonderzeichen, eine Prüfziffer ist nicht vorgeschrieben. Die
Länge des Strichcodes ist variabel.
Codablock
Der Codablock entspricht
im Prinzip "gestapelten" linearen Strichcode mit
entsprechenden Start und Stoppzeichen. Der Codablock wurde von Heinrich Oehlmann in den Jahren 1990-1994 in
Deutschland entwickelt.
Codablock A basiert auf der Struktur des Code 39. In zwei bis
22 Zeilen können zwei bis 61 Zeichen (maximal 1340 Zeichen) codiert werden. Das
Prüfzeichen über den gesamten Inhalt wird nach Modulo 43 berechnet. Codablock F
basiert auf der Struktur des Code 128. In zwei bis 44 Zeilen können jeweils vier bis 62
Zeichen (maximal 2725 Zeichen) codiert werden. Codablock 256 ist wie der Codablock
F aufgebaut. Er hat jedoch ein eigenes Start- /Stoppzeichen. Jede Zeile verfügt über
eine Fehlerkorrektur. Der Codablock gilt als veraltet und wird für
Neuanwendungen nicht empfohlen.
Code 128
Mit dem Code
128 sind 128 ASCII-Zeichen sowie vier Steuer- und vier Sonderzeichen darstellbar. Die
Verwendung einer Prüfziffer ist vorgeschrieben. Es werden vier verschiedene Elementbreiten verwendet. Ein Zeichen des Codes 128 setzt sich aus
11 Modulen, nämlich drei Strichen und drei Lücken, zusammen. Ausnahme ist das
Stopzeichen, das sich aus 13 Modulen zusammensetzt. Die Codelänge ist variabel. Der Code
128 wird in einer definierten Variante auch als EAN System Code, als Code EAN-128
verwendet.
Der Code beruht auf den Merkmalen des UPC-Codes und
Code 128.
Auf einer Fläche von 2,4 cm² können 77 ASCII - Zeichen oder 154 Ziffern codiert werden.
Die Zeilenzahl variiert zwischen zwei und 16. Code 16K hat drei Formen der
Fehlererkennung. Für jedes Zeichen wird die Parität überprüft. Jede Zeile wird
indirekt über die Darstellung eines Start-/Stoppzeichens erkannt. Es werden immer zwei
Prüfsummenzeichen am Ende des Codes angefügt. Der Code 16K existiert in drei Versionen
(A,B,C). Der Code ist mit allen herkömmlichen Lesegeräten lesbar, der Decoder muss nur
geringfügig erweitert werden. Vor der Decodierung muss der gesamte Block erfasst worden
sein. Eine genaue Spezifikation ist bei AIM verfügbar. Der Code 16K
gilt als veraltet und wird für Neuanwendungen nicht empfohlen.
Code 2/5 Industrial
Dieser Strichcode ist ein
Zweibreitencode mit dem die Ziffern 0 bis 9 dargestellt werden können. Die Anzahl der
Zeichen ist variabel, die Verwendung von Prüfziffern ist nicht
vorgeschrieben und daher ein "gefährlicher" Code. Es werden
jeweils ein Start- und ein Stopzeichen verwendet. Für Neuanwendungen
nicht empfohlen.
Code 2/5 Interleaved (ITF)
Der Code 2/5 Interleaved ist ebenfalls ein Zweibreitencode mit einem
Zeichenvorrat von 10 Ziffern. Die Stellenzahl kann beliebig lang sein, muss aber
geradzahlig sein. Die Verwendung von Prüfziffern ist nicht vorgeschrieben.
Daher auch ein "gefährlicher" Code. Es werden
jeweils ein Start- und ein Stopzeichen verwendet. Für Neuanwendungen
nicht empfohlen.
Code 39
Der Code 39 ist ein
alfanumerischer Zweibreitencode mit 10
Ziffern, 26 Buchstaben, 7 Sonderzeichen und 1 Leerzeichen (Space). Die
Start- und
Stopzeichen entsprechen dem ASCII-Zeichen 42, dem '*'. Auch hier sind Prüfziffern
nicht vorgeschrieben. Die Länge des Strichcodes ist variabel. Jedes Zeichen besteht aus 5
Strichen und 4 Lücken, insgesamt also 9 Elementen, von denen 3 breit und sechs schmal
sind.
Code 39 Full ASCII
Im Gegensatz zum normalen Code 39 können mit dem erweiterten Code 39
insgesamt 128 Zeichen aus dem ASCII-Zeichensatz dargestellt werden. Die Umschaltung in den
erweiterten Zeichenvorrat und zurück in den Vorrat des normalen Code 39 erfolgt mit
Steuerzeichen
Code 49
Der erste mehrreihige Code wurde 1987
von Intermec (USA) entwickelt. Die Reihenzahl variiert zwischen
zwei und vier. Jede Reihe besteht aus insgesamt 70 Modulen, einem Startzeichen (2 Module),
vier Datenwörter (2x16 Module) und einem Stoppzeichen (4 Module). Maximal können 49
alphanumerische Zeichen bzw. 81 Ziffern codiert werden. Der Code 49 hat drei Formen der
Fehlererkennung. Für jedes Zeichen wird die Parität überprüft. Jede Zeile enthält als
letztes Zeichen ein Prüfzeichen. Am Ende des Codes werden zwei oder drei Prüfzeichen
angehängt. Code 49 hat sechs Steuercodes mit Sonderfunktionen. Eine genaue
Codespezifikation ist bei AIM USA verfügbar. Für Neuanwendungen nicht
empfohlen.
Code 93
Mit dem Code 93 können 4 Steuerzeichen, 10 Ziffern, 26 Buchstaben, 6
Sonderzeichen und ein Leerzeichen dargestellt werden. Seine Länge ist variabel, die
Verwendung von Prüfziffern ist vorgeschrieben. Es werden vier verschiedene Elementbreiten
verwendet. Jedes Zeichen besteht aus neun Modulen, mit denen sechs Elemente gebildet
werden. Drei dieser Elemente sind Striche.
Code One
Der viereckige (oft beinahe quadratische) Code One war einer der
ersten 2D-Code für allgemeine Anwendungen. An seinen waagrechten und senkrechten Suchbalken
ist er leicht zu erkennen. Es können bis zu 2218 alphanumerische Zeichen oder bis zu 3550
Ziffern codiert werden. Die Reed-Solomon-Fehlerkorrektur unterstützt ein festes Level
für jede der 14 verschiedenen Grössen. Code One S ist die Version des Code One
für den Druck mit Tintenstrahlsystemen. Er wurde Ende der 80er Jahre von Ted Williams
bei Laser Light Systems (USA) entwickelt. Code One ist bei AIM International
standardisiert wird aber von den Strichcode-Leser Herstellern praktisch
nicht unterstützt.
Vertrauen ist gut,
Kontrolle ist besser ! Darum prüfen Sie Ihre Strichcode bevor Sie diese
einsetzen !
Color-Ultra Code
Der Color-Ultra Code ist eine farbige Version des
Ultra Codes.
Der Codablock gilt als
"exotisch" und wird für
Neuanwendungen nicht empfohlen.
Composite-Symbole
Reduced Space
Symbology. RSS und und Composite-Symbole sind neue
Stichcode-Symbole welche im Handel eingesetzt werden. Die Normen
dazu
hat das EAN International und UCC (Uniform Code Council) erstellt.
Natürlich finden Sie diese genauen Spezifikationen auf der ADES
Homepage
unter folgenden Links:
>
RSS und EAN.UCC Composite Spezifikationen
(PDF-File deutsch 780KB) >
RSS and Composite Symbology (PDF-File
english 850KB)
CP Code
Der CP Code wurde zu Beginn der 80er Jahre bei ID
Tech (Japan) entwickelt. Er ähnelt vom Aussehen her dem Data Matrix Code. Der
quadratische Code hat eine L- förmige Suchhilfe am Rand und anliegende Zielmarkierungen.
In dem 16-Bit Code können 250 alphanumerische Zeichen codiert werden. Der Code wurde für
Eigenanwendungen entwickelt. CP Code ist nicht standardisiert. Für Neuanwendungen nicht
empfohlen.
Früher als RSS Code bekannt. Reduced Space
Symbology. RSS und und Composite-
Symbole sind neue
Stichcode-Symbole welche im Handel eingesetzt werden.
Die Normen
dazu hat das EAN International und UCC (Uniform Code Council) erstellt.
GS1 hat den RSS-Code (Reduced Space
Symbology) zu Databar umbenannt. Mehr Info>
hier.
Die Grösse des
rechteckigen Codes ist variabel. Die Symbolelemente sind quadratisch.
Das Suchelement sind eine waagrechte und eine senkrechte
Begrenzungslinie, die die Ecke beschreiben, die bei der Lesung zur
Orientierung dient. Grössere Codes besitzen Gitterausrichtungsbalken.
Es können 2334 ASCII-Zeichen (7 Bit), 1558 erweiterte ASCII-Zeichen (8
Bit) bzw. 3116 Ziffern codiert werden. Die Reed-Solomon-Fehlerkorrektur
bietet eine hohe Datensicherheit. Die Rekonstruktion des Dateninhaltes
ist selbst dann noch möglich, wenn bis zu 25% des Codes zerstört
worden sind. Data Matrix wurde in den
späte 80ern bei International Data Matrix (USA) entwickelt. Es
existieren verschiedene Entwicklungsstufen (ECC 0 bis 200, ISS-Data
Matrix). Die aktuelle und sicherste Version ist Data Matrix ECC 200. Sie
wurde während der AIM - Überprüfung entwickelt. Data Matrix ist bei AIM International
standardisiert.
Es können sowohl
Texte als auch Grafiken, Fotos und biometrische Daten codiert werden.
Diese Informationen können weiter verschlüsselt werden, so dass ein
hoher Sicherheitsstandard gewährleistet wird. Die Codierung erfolgt
mittels rechteckiger Blöcke die den logischen Zuständen "0"
und "1" entsprechen. Diese "Dibits" werden zu Data
Lines zusammengefasst und fortlaufend als Streifen gedruckt. Es können
beliebig viele Datenmengen (160 Bytes/cm) codiert werden. DataStrip wurde zu Beginn der 90er
Jahre von DataStrip Systems Ltd. (England) entwickelt.Der Code ist
nicht standardisiert. Für Neuanwendungen nicht
empfohlen.
Decodieren (Strichcode)
Die Umwandlung von elektrischen Digitalsignalen des Scanners in die entsprechenden
dem
Strichcode zugeordneten Zeichen für den Computer.
DIN
Deutsche Industrie Norm
Diskrete Codes
Die Zwischenräume zwischen zwei
verschiedenen Zeichen enthalten keine Information. Deshalb beginnt und
endet jedes Zeichen bei einem Diskreten Code jeweils mit einem
Balken.
dpi Dots
per Inch, Anzahl Druckpunkte welcher ein Drucker pro
Zoll druckt.
DPL DATAMAX
Programming Language, Druckersprache der meistverbreiteten
Etikettendrucker wie z.B.
bei DATAMAX, CITIZEN, ARGOX, etc. > Einführung in DPL
Dot Code
Der Dot Code A wurde
zur Identifikation von Objekten in relativ kleinen Bereichen entwickelt.
Das Symbol besteht aus aus einer quadratischen Anordnung von Punkten (dot)
in der Grösse von 6x6 bis 12x12 Punkten. Letztere ermöglicht 42 Milliarden
Artikel zu unterscheiden. Frühe Anwendungen existieren in der
Identifikation von Laborgläsern und Markierung von Wäsche in Wäschereien.
Der Code ist nicht bei AIM International standardisiert.
Erweitern Sie Ihren Wissensvorsprung mit
Know-How vermittelt durch ADES.
Unsere Download Seiten
enthalten nebst praktischen Programmen , Videos, Download
von Drucker-Treibern auch
viele Anleitungen mit wertvollen Tipps und Tricks.
Druckausbreitung und Druckschrumpfung
Insbesondere beim
Einsatz von Nadel- und Tintenstrahldruckern zu beachten. Aufgrund des Zustandes des Farbbandes bzw. der
Saugfähigkeit des Papiers kann es vorkommen, dass einzelne Striche breiter oder schmaler
als gewollt werden. > Strichcode
Prüfen
>2D-Code-Prüfung
Drucker-Medien
Die Verbrauchsmaterialien
eines Druckers (Tinte, Etiketten, Farbbänder, Papier, etc.) werden als
Drucker-Medien bezeichnet
Drucker-Treiber
Um
unter WINDOWS ein Drucker anzuschliessen, benötigt man einen WINDOWS
Drucker- Treiber ( printer driver). Während bei Büro-Druckern
die Einstellungen sehr allgemein gehalten werden können, sind bei
Thermo- und Thermotransfer Druckern zusätzliche Einstellungen zu
beachten. >
Ihr Drucker-Treiber; mit diesen Einstellungen druckt er perfekt
Auch Print Contrast Signal (PCS)
Das Verhältnis zwischen den Reflexionswerten
der Lücken und der Striche des Symboles..
PCS = (Reflexion Lücke - Reflexion
Striche) / Reflexion Lücke. > Strichcode
Prüfen
>2D-Code-Prüfung
DT-Druck
Thermo-Druck, auch als Thermal-Druck
oder oft auch nur abgekürzt DT-Druck (englisch direct thermal),
ist eine Druckmethode bei welcher das zu
bedruckende, speziell beschichtete Papier durch Wärmeeinwirkung eingefärbt
wird. Diese Drucktechnologie findet man vor allem bei preiswerten Etikettendruckern
mit geringen Ansprüchen an die Haltbarkeit der Etiketten.
Diese Druckmethode ist sehr preiswert und unproblematisch und eignet
sich für den Druck von Papieretiketten welche nicht dauerhaft sein müssen. >
die meistverkauften Bürodrucker im Vergleich.
Lesen Sie die Brochure:
A
brief guide for Barcode Printin
D
ual-fit
Adapter
Übergangsstück (Adapter)
für Etikettenrollen, um 1,5 Zoll Kerne auf 1 Zoll Kerne
zu verkleinern.
>
Dual-Fit Adapter
D
VD
Digital Versatile
Disk. Die aktuelle Multimedia-Scheibe für Bilder, Töne und
Daten. CD
mit der Speicherkapazität von ca. 25 bisherigen CD's. Soll unter
anderem die VHS-Videokassette ablösen.
(European Article Numbering) Europäische Artikelnummerierung. Ein
Codierungs-System welches einen Code der aus 8 Zeichen (EAN 8) oder 13 Zeichen (EAN 13)
besteht verwendet. Vom Aufbau
ist er zum amerikanischen UPC (Universal Product Code) kompatibel oder auch dem
Japanischen JPC (Japanese Product Code). >
zu Strichcode Prüfen
EAN /EDI
Der EAN ist ein
Weltstandard für Identifikationsverfahren bei welchem nebst der
Lesetechnik und Dateninhalte auch ein eindeutiges Nummernsystem als
Identifikationsbasis definiert ist.
Der EAN Standard ist also ein geschlossenes System für offene Anwendungen.
In seinem Kern besteht der EAN-Standard aus drei Nummern- und
Codiersystemen:
1. Internationale Lokationsnummer (ILN)
2. Internationale Artikelnummer (EAN)
3. Der Nummer der Versandeinheit (SSCC), Serial Shipping Container Code
genannt.
Es stehen drei rein numerische verschiedene Zeichensätze zur Verfügung,
Die Zeichen setzen sich aus vier unterschiedlich
breiten Elementen zusammen.
Prüfziffern sind vorgeschrieben, die Strichcodelänge ist auf
dreizehn Stellen begrenzt.
Es werden ein Start-, ein Stop- und ein Trennzeichen verwendet.
Als Start- und Stopzeichen dienen hier
überlange Randzeichen.
EAN 8
Hier
gibt es zwei rein numerische Zeichensätze, A und C. Die Länge ist auf
acht Stellen
begrenzt. Dieser Strichcode ist
besonders für Artikel gedacht, die
wenig Platz zum Aufdruc
von
Strichcodes haben.
EAS
Electronic Article
Surveillance (elektronische Diebstahlsicherung). Wird oft auch
als RF-EAS bezeichnet. Im Bereiche Supermarkt wird dieses System
vorzugsweise direkt mit dem Strichcodescanner deaktiviert. So zum
Beispiel offerieren die SCANTECH
Scanner die RF-EAS Option.
>
Mehr zu RF-EAS.
EDGE
Enhanced Data
Rates for GSM Evolution.
Internationaler Standard für den digitalen Mobilfunk mit erhöhter
Datenrate (ca. 4x schneller als GSM/GPRS)
EDI
Electronic Data Interchange)
Abkürzung für elektronischen Datenaustausch. In der Regel
übererbetrieblich. Aktuelle Standards sind z.B. EANCOM, UN/EDIFACT,
GS1 XML), etc..
EEPROM
Electric Erasable and Programmable Read Only Memory.
Element
Gemeint sind damit sowohl die Striche als auch die Lücken eines Strichcodes.
Electronic Product Code.
Definierte Ziffernfolge welche der unverwechselbaren Identifikation
eines Obiektes mittels RF-ID dient. Die EPC ist ein
EAN-Identifikator mit integrierter Seriennummer. Diese Nummer gliedert
sich in: Datenkopf, EPC-Manager, Objektklasse und
Seriennummer. Sie stützt sich auf das etablierte EAN-Nummern
System. EPC-Manager und Objektklasse entsprechen der
EAN-Artikelnummer.
Erstleserate
Bezeichnet das Verhältnis der im ersten Lesevorgang richtigen Einlesungen zur Gesamtzahl
aller Einleseversuche.
> Strichcode
Prüfen
Etiketten
Etiketten für Strichcode, Text und
Grafik welche maschinell lesbar sind. Siehe unter ADES
>
Thermo-Transfer
und auch
> Thermo Druck.
Das Verhältnis der fehlerhaften Leseversuche zur Gesamtzahl aller Leseversuche.
Fehllesung
Leseergebnisse, bei denen das Ergebnis nicht mit der Vorlage
übereinstimmt. > Strichcode
Prüfen
Flat-Head Druckkopf
Verschiedene Hersteller möchten sich
über die verwendete Druckkopftechnologie
Ihrer Thermo- und Thermotransfer-Drucker profilieren. Dabei wird
zwischen Near-Edge
und Flat-Head Druckköpfen unterschieden. Grundsätzlich bieten beide
Technologien dasselbe. Theoretisch können die Flat-Head Druckköpfe
robuster gebaut werden
und halten daher länger, was insbesondere bei hochauflösenden
Druckköpfen,
da sehr teuer, wünschbar ist. Der theoretische Vorteil bei Near-Edge
Druckköpfen
ist eine höhere mögliche Druckgeschwindigkeit.
Fingerabdruck Identifikation (Daktyloskopie)
Fingerabdruck-ID-Systeme welche den eingelesenen Datensatz mit einem abgespeicherem
Musterabdruck vergleichen.
Fortlaufende oder kontinuierliche Strich-Codes
Bei diesen Strichcodes
(Interleaved) tragen auch die Trennlücken Informationen.
Freeze
Frame Option Option
Umschaltungsmoeglichkeit bei
Rasterscanner oder Praesentationscanner vom
automatischen Lesen im Raster-Scanning-Modus auf Hand-Lesebetrieb. Mit dieser,
nach Bedarf zuschaltbarer Funktion, kann einfacher aus Tabellen gescannt
werden.
Siehe auch unter
SCANTECH
POLARIS.
FSK
Frequency Shift Keying
(Frequenzumtastung)
FTP - File Transfer Protocol.
Dieses auf Basis von TCP/IP funktionierende System
ermöglicht unter anderem auch den schnellen und einfachen
Internet-Download von Dateien wie Treiber, Grafiken oder Programme
Führungsbalken oder Trennbalken
Die überlangen Balken, die am Anfang, im Zentrum und am Ende der EAN und
UPC Code stehen.
Zur Berechnung einer Prüfziffer dienen bestimmte mathematische Algorithmen. Im
allgemeinen werden die Nutz-Ziffern addiert, nachdem sie zuvor mit einem bestimmten Faktor,
dem sogenannten Gewichtungsfaktor, multipliziert wurden. Beispiel: Die
Nutz-Ziffern lauten
12345, die Gewichtung ist 13131. Dann wird die erste Nutzziffer mit Eins, die zweite mit
drei, die dritte wieder mit Eins usw. multipliziert. Die Summe ergibt in diesem Fall 27 (1
x 1 + 3 x 2 + 1 x 3 + 3 x 4 + 1 x 5).
GHS
Das GHS System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien der
Vereinten Nationen ist ein weltweit einheitliches System zur Einstufung
und Kennzeichnung auf Verpackungen und in Sicherheitsdatenblättern.
Diese GHS-Verordnung (Global
Harmonisiertes
System) schreibt vor, dass die einzelnen Produkte mit neu
gestalteten Etiketten zur Visualisierung von Gefahren versehen werden.
> siehe GHS ETIKETTEN DRUCKER
General
Packet Radio Service. Paket-Uebermittlungs
Verfahren in der digitalen Telefonie, welches seit dem Jahr 2001 die
herkömmlichen GSM Geräte ersetzt. Bis zu 112Kbps
Datenübertragung möglich.
Der grösste
US-amerikanische Hersteller für Handcomputer für mobile Datenerfassung.
Erfinder des Imaging
und grösster Hersteller für Linear-Imaging Geräte für
Strichcode
sowie Area-Imager für Strichcode, 2D-Code, Schriften und Grafik. Eine
Welch-Allyn Tochter.
siehe auch unter
www.Hand-Held-Products.ch
oder
www.WelchAllyn.ch
oder www.ADES.ch
.
Heute üblicher Standard für
Funknetzwerke. Bis zu 11 Mbit Datenuebertragung pro Sekunde.
IEEE 801.11A
Zukunftstechnik für Funknetzwerke mit
Datenübertragungsraten von 24 bis 54 Mbit pro Sekunde.
Imaging
Neue Technologie zum digitalen Erfassen von
Bildern, Schriften und Strichcode für das Automatische Identifizieren,
Speichern und Auswerten.
Imaging Begriffe sind:
IQ Imaging™ ermöglicht
die Nutzung zahlreicher Features des Imaging-Verfahrens, die das
Laserscannen nicht bietet. Hierzu zählen Digitalaufnahmen beschädigter Güter,
Verknüpfung von Unterschriften mit nebenstehenden Barcodes, in denen
Daten enthalten sind, sowie das omnidirektionale Scannen von
Unterschriften.
IQ Editing™ umfasst
eine Auswahl von Formatierungsfunktionen für Daten. Hiermit können
Scanner so eingerichtet werden, dass sie zu Testzwecken nach bestimmten
Mustern innerhalb der Daten suchen. Zudem kann mit diesen Funktionen das
Datenformat an das Hostcomputersystem des Kunden angepasst werden. Diese Lösung
ist für eine Vielzahl von Kunden ideal, die es vorziehen, den
Scanner an die vorhandene Hostsoftware anzupassen anstatt den Hostcomputer
umzustellen.
IQ Editing Pro™ ist
eine außergewöhnliche Lösung für die Migration von 2D-Barcodes ohne
Modifizierung der Hostcomputersoftware. Wählen Sie einfach den für den
Barcode geltenden Industriestandard und die Datenelemente aus, die der
Hostcomputer aus dem Barcode benötigt. Sie können zum Beispiel die
Bestell- und Teilenummer sowie die Menge aus einem GM1724-Etikett
extrahieren. IQ Editing Pro extrahiert diese Daten und gibt sie so an den
Hostcomputer weiter, als ob es sich um einzeln eingescannte lineare
Barcodes handeln würde. Somit sind Modifikationen des Hosts überflüssig.
Der Kunde profitiert aber dennoch von folgenden Vorteilen: (1) Verminderte
Kosten bei Etiketten, da anstelle mehrerer linearer Barcodes der Druck
eines kleineren 2D-Codes ausreicht, (2) Produktivitätssteigerung, da
anstelle von drei Codes nur ein Code eingescannt werden muss, (3)
Kosteneinsparung durch die Verwendung von Industriestandards und einem
gemeinsamen Etikettenformat, das von zahlreichen Lieferanten verwendet
wird.
IQ App Designer™ ist
eine intelligente Lösung für die Erstellung von Anwendungen für
IT3875-Geräte. Der Benutzer benötigt dazu nur geringe oder gar keine
Programmierkenntnisse. Die Benutzerführung erfolgt über grafische
Symbole und die Daten werden dann in Formulare eingegeben. IQ App Designer
erstellt und lädt die Anwendung in das System. Erstellen Sie problemlos
leistungsfähige RF-Anwendungen.
IP-Adresse
Diese wird benötigt, um eines im TCP/IP Netzwerk
(z.B. Internet, Ethernet, etc.) angeschlossene Gerät zu identifizieren.
Eine typische Adresse ist zum Beispiel 158.13.212.87. Die Adresse umfasst
vier Zahlenblöcke mit Werten zwischen 0 und 255. Da die mögliche Anzahl
IP-Adressen im Internet bereits knapp wird, wurde ein neues Format
entwickelt (IPv6) das wesentlich mehr Adressen ermöglichen wird.
IPC-2D Code, Composite oder RSS Code
Im Auftrag von UCC und EAN International wurde
unter dem Projektnamen IPC-2D ein Code für die
Ergänzung der Artikelkennzeichnung entwickelt. In diesem Code sind Angaben über
Gewicht, Menge u. a. zu codieren. Der IPC-2D wird als gestackter Code über die
linearen Codes EAN, UPC, IPC oder UCC/EAN-128 angebracht. Die Standardisierung liegt
jetzt vor.
>
RSS und EAN.UCC Composite Spezifikationen
(PDF-File deutsch 780KB) >
RSS and Composite Symbology (PDF-File
english 850KB)
ISDN - Integrated Services
Digital Network.
Ein Breitband-Digitalnetz, das die herkömmlichen Telefonleitungen
zunehmend
ersetzt. Es
eignet sich besonders für die Übertragung von Daten. Über einen
einfachen Kanal
können bis zu 64.000 Bits in einer Sekunde übertragen werden.
ISO
International Standardization Organization
JPEG
Die Joint Photographers Expert Group
ist eine Expertengruppe welche die Standards für
die Kompression
digitaler Bilder entwickelt. Nach Ihr ist das JPEG-Dateiformat
benannt,
mit dem Fotos
platzsparend gespeichert werden können.
Label to WEB ist der
schnellste Weg um alle Produkteinformationen inkl. Produkte-Videos,
Service-Instruktionen, Datenblätter, etc. zu den ADES AG Produkten auch
mobil zu erhalten. Diese Label to WEB Lösung basiert auf einem QR-Code
welcher den direkten Link zum gesuchten Produkt im WEB enthält. Der
QR-Code kann mit jedem Smartphone oder Tabett mobil und überall
gelesen werden.
LASER
Abkürzung für "Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation"
(Lichtverstärkung durch angeregte Aussendung von Strahlen).
Laser-Scanner
Ein Strichcodelesegerät, welches einen energiearmen LASER als Lichtquelle benutzt.
LED
Abkürzung für "Light Emitting Diode", Leuchtdiode.
Leitercode
Ein vertikal aufgedruckter Strichcode, dessen Striche wie die Sprossen einer Leiter
wirken.
Leseabstand
Gibt den Abstand an,
welches ein Lesegerät zum Strichcode haben kann, um diesen richtig einlesen zu können.
Lesebereich
Der Bereich (min./ max.)
in welchem ein Scanner ein Strichcode Lesen kann. > Scanner für Formulare
Lesestift
Die Lesestifte
werden direkt über den Strichcode geführt und zählen zu den
sogenannten Kontakt-Scannern.
Lineare (einzeilige) Strichcodes
Lineare Strichcode, auch
1D Code genannt, bestehen aus einer Zeile mit Strichen und Zwischenräumen.
Die Code können mit einem Lesestift, einem CCD-Scanner,
Imager oder einem Laserscanner
gelesen werden.
Linear-Imaging
Eindimensionales optisches Abtasten und
Auswerten einer bestimmten Oberfläche nach vorgegebenen optischen
Daten. z.B. Strichcode. >
Linear-Imaging versus Area-Imaging
Er hat eine feste Grösse von 25,4 mm x
25,4 mm (1in. x 1in.). In die sich so ergebende Fläche können 144 Symbolzeichen, d.h. 93
ASCII-Zeichen oder 138 Ziffern codiert werden. Im Mittelpunkt des Codes befindet sich das
Suchmuster, das aus drei konzentrischen Kreisen besteht. Um das Suchmuster herum sind in
33 Reihen 866 wabenförmige Sechsecke angeordnet. Die Reed-Solomon-Fehlerkorrektur
unterstützt anwenderspezifisch mehrere Security- Levels und bietet eine hohe
Datensicherheit. Die Rekonstruktion ist selbst dann noch möglich, wenn bis zu 25% des
Codes zerstört worden sind. Der MaxiCode wurde 1989 bei UPS zur schnellen Identifizierung,
Verfolgung und Sortierung von Paketen entwickelt. Maxi Code ist bei AIM International standardisiert. >2D-Code-Prüfung
Mehrbreitencodes
Bei Mehrbreitencodes bestehen die Strichcodes aus Elementen mit mehr als zwei Breiten.
Micro PDF
Er benötigt wesentlich weniger Platz,
als der PDF 417 Code, wurde aber in der
Datenkapazität und in der Flexibilität reduziert. Statt der Start-, Stopp- und
Reihenindikatoren werden "Row Address Patterns" am Anfang und Ende jeder Reihe,
bei 3- und 4-spaltigen Symbolen in der Mitte jeder Reihe eingesetzt. Es können 366 Zahlen
oder 250 alphanumerische Zeichen codiert werden. Micro PDF hat einige feste Security
Levels, die 28-67% des Symbols belegen.
Der Micro PDF Code wurde 1997 bei Symbol Technologies (USA) aus den meisten Merkmalen
des Standard PDF417 entwickelt.
MIL
Ein Tausendstel eines Zoll 0,001 inch), ungefähr 0,0254 mm.
MPEG - Moving Pictures Experts Group.
Ähnlich dem JPEG-Standard für Bilder jedoch für
digitale Videosequenzen
MP3
MPEG Audio Layer 3.
Komprimierungssoftware für Audiodateien
Mobile Lesegeräte
Kabelfreie
Lesegeräte, mit welchen im Batchmodus (Offline-Betrieb) oder per Datenfunk,
online Daten an verschiedenen Orten erfasst werden können.
Modul
Das schmalste Element eines Strichcodes. Breite Striche und Lücken errechnen sich als
Vielfache eines Moduls.
Modulbreite X
Die Breite des schmalsten Elementes eines Strichcodes, eines Moduls, in Millimeter.
Modulo
Ein mathematisches Verfahren, um den bei einer Division auftretenden Rest zu ermitteln.
In der Strichcodetechnik wird so häufig eine Prüfziffer berechnet. Beispiel:
108 MOD 10
= 8, da 108 : 10 = 10, Rest 8 8 ist in diesem Beispiel das Ergebnis der Moduloberechnung.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch der Begriff der Gewichtung.
Verschiedene Hersteller
möchten sich über die verwendete Druckkopftechnologie
Ihrer Thermo- und Thermotransfer-Drucker profilieren. Dabei wird
zwischen Near-Edge
und Flat-Head Druckköpfen unterschieden. Grundsätzlich bieten beide
Technologien dasselbe. Theoretisch können die Flat-Head Druckköpfe
robuster gebaut werden
und halten daher länger, was insbesondere bei hochauflösenden
Druckköpfen,
da sehr teuer, wünschbar ist. Der theoretische Vorteil bei Near-Edge
Druckköpfen
ist eine höhere mögliche Druckgeschwindigkeit.
Nominalgrösse
Die Standardgrösse eines Strichcodes. Die meisten Strichcodes dürfen in bestimmten
Bereichen auch vergrössert oder verkleinert werden. (Magnifizierung) Die Nominalgrösse
eines Moduls im EAN-Code ist 0,33 mm. Beim EAN-Code sind insgesamt 10
Vergrösserungsfaktoren im Bereich von 0,8 bis 2,0 zulässig.
#
Number ist ein Zeichen in
der Datenverarbeitung und hat in der Regel die Bedeutung
Nummer, wird unter
Insidern "Gartenhag" genannt.
Abkürzung für "Optical Character Recognition". Darunter versteht man
maschinenlesbare Zeichen, die auch für Menschen lesbar sind. Es gibt
verschiedene
OCR Schriften, vor allem sieht man aber OCR-A und OCR-B. OCR-A wurde besonders im Hinblick auf
einfache Maschinenlesbarkeit
entwickelt. OCR-B ist auch für Menschen leicht lesbar.
OEM
Original
Equipment Manufacturer. (Original Geräte Hersteller)
Omnidirektional
Mit omnidirektionalen Lesegeräten, können die Strichcodes aus jedem beliebigen Winkel
erfasst werden. In Supermärkten findet man häufig diese Scanner an der
Kasse, die meist als omnidirektionale Laser-Scanner, Rasterscanner genannt, installiert sind. Die Strichcodes müssen nicht nach
dem Lesegerät ausgerichtet werden. Auch die neuen Area-Imager Scanner von
ADES
lesen Strichcode und Schriften lage-unabhängig.
OPTICON
Japanischer
Gerätehersteller für Opto-Elektronik und mobile Datenerfassung.
Seit den
80er Jahren führend in
Asien für lineare Strichcode-Lesesysteme und auch in Europa
stark vertreten, vor allem mit sehr ansprechendem Design der Geräte.
siehe auch
www.opticon.ch
Paritätsbits bieten eine
Möglichkeit zur Fehlererkennung bei der Datenerfassung oder
Datenübertragung. Es gibt eine gerade und
eine ungerade Parität. Bei der geraden Parität wird die Anzahl der
Einsen eines Bytes auf eine gerade Anzahl ergänzt, bei der ungeraden
Parität ist die Anzahl der Einsen ungerade.
PANTONE
Ein Strichcode ist immer
dann am besten lesbar, wenn ein möglichst guter Kontrast zwischen den
Strichen und dem Hintergrund besteht. Daher wird im Normalfalle immer
schwarze Striche auf weissem Hintergrund empfohlen. Dunkle Striche
sind immer besser wie Striche in Pastellfarben. In der Industrie werden
die Farben meist über die PANTONE Farbpalette definiert.
>siehe PANTONE Farbpalette
PDF 417
Die Zeichen werden in einzelnen
Codewörtern verschlüsselt. Diese bestehen aus 17 Modulen, diese wiederum aus jeweils
vier Balken und vier Zwischenräumen. Die Zeilenzahl beträgt mindestens 3, höchstens 90.
Jede Zeile besteht aus sieben Teilen: Ruhezone, Startzeichen, Zeilenindikator links,
Datenbereich (ein bis 30 Module), Zeilenindikator rechts, Stoppzeichen und Ruhezone. Die
Zeilenindikatoren dienen als Orientierungshilfe. Entscheidend sind das erste und das
letzte Codewort einer Zeile. Zwei Codeworte dienen als Prüfzeichen. Bis 510 Codewörter
können als zusätzliche Fehlerkorrektur eingesetzt werden. PDF 417 ist in Höhe und
Breite variabel, so dass er an verschiedene Platzansprüche angepasst werden kann. Es
könne bis zu 1850 ASCII-Zeichen bzw. bis zu 2710 Ziffern verschlüsselt werden. Vor der
Decodierung muss der gesamte Block des Codes erfasst worden sein. Der PDF 417 Code wurde in den späten 80er Jahren bei Symbol
Technologies (USA) entwickelt und ist mit Abstand der meist verwendete 2D Code auf der
Welt. PDF steht dabei für "Portable Data File". PDF 417 ist bei AIM USA
standardisiert. >
PDF-417 Scanner Kurzübersicht
PDF417 Code
Pixel
Ein digitales Foto oder
Image besteht je nach Auflösung aus mehreren Millionen
schachbrettartig angeordneter Pixel. Je höher die Auflösung, desto
mehr Pixel. Diese Technologie wird bei Strichcode-Scannern wie z.B. dem RECO
SCR760 oder den neuen Imager
von HandHeld Products verwendet,
im Gegensatz zu den Laserscannern welche noch Analog-Technologie bei der
optischen Erkennung verwenden.
Postal Code
(4-State Symbology
)
Dieser Strichcode wurde
speziell dafür entwickelt, um das Sortieren von Post in
Highspeed-Automaten zu ermöglichen. Sehen
Sie auch unter POSTNET oder PLANET
Dieser Code kann mit den
Imageteam 2D-Imager von ADES gelesen und decodiert werden.
Der QR-Code ist
quadratisch und anhand seiner Suchhilfen leicht zu erkennen. Diese
erkennt man an ineinander geschachtelten, hellen und dunklen
Quadraten in drei Ecken.
Die Symbolelemente sind Quadrate, mit 21x21 und max. 177x177 Elemente pro Symbol
Es existieren 4
Fehlerkorrektur-Levels, die eine Rekonstruktion des beschädigten Codes von 7% (Level L)
bis zu 30% (Level H) zulassen. Es können bis zu 7089 Ziffern, 4296 alphanumerische
Zeichen oder 1817 japanische Schriftzeichen (Kanja/Kana) codiert werden. Der Inhalt kann
auf bis zu 16 einzelne Codes aufgeteilt werden. Der QR Code (Quick Response Code) wurde 1994 bei Nippon
Denso (TOYOTA Japan)
entwickelt.
Der QR Code ist bei AIM International standardisiert. Der QR-Code
wird nebst in der Industrie und Logistik, auch vor allem für mobile Geräte verwendet um z.B. per
Smart-Phone
interessante Hintergrundinformation zu Produkten lesen zu können.
Apps
für SmartPhones welche QR-Code lesen können, gibt es massenweise auch gratis.
Schauen Sie sich dazu Ihren App-Store oder Market-Place an. Oder noch
einfacher; wenn Sie ein SMS an 48000 schicken mit dem
Kennwort CODE erhalten Sie ein e-mail mit dem Link zu einem guten,
kostenlosen QR-Leser.
QR-Code Generatoren um solche Code herzustellen oder auszudrucken gibt
es ebenfalls gratis im Internet. z. B. von
http://invx.com.
Für professionelle Anwender
empfehlen wir jedoch eine Strichcode-Software wie z.B.
BartTender oder
NiceLabel.
Seit 2007 führen verschiedene Zeitungen und Zeitschriften QR-Codes
ein. So auch das Computermagazin "Chip". Dahinter verbergen sich in der
Regel Webadressen mit weiteren Informationen zum Thema. Immer populärer
werden Zeitungsinserate oder Prospekte für Produkte welche einen QR-Code
haben welcher direkt zu weiteren Informationen führt.
Beispiel: Lesen Sie nachfolgenden Code mit Ihrem Handy und lassen
Sie sich überraschen:
Quiet Zone (Ruhezonen)
Quiet Zones sind Zonen innerhalb eines Strichcodes, die keine Daten enthalten. Sie
befinden sich nach dem Start und vor dem Stopzeichen. Sie sind als Begrenzungsmarken vor
und nach der eigentlichen Strichcode-Information zu sehen.
Elemente von Nachrichten, die nicht zur Darstellung der Nachricht verwendet werden, also
im engeren Sinne überflüssig sind. Redundanzen sind aber erforderlich, um Fehler zu
erkennen oder sogar zu korrigieren. Teilweise sind Redundanzen unerwünscht, in vielen
Fällen werden sie aber ganz gezielt eingeplant. Prüfziffern sind beispielsweise
gewünschte Redundanzen.
R
etina
Imager
Eine in der Schweiz
entwickelte Technologie um Bilder auszuwerten. >
Retina Imager
RF-ID Systeme
Radio-Frequency-Identification. Elektronische Datenträger (Chip) welche unter
Verwendung elektromagnetischer Felder beschrieben und ausgelesen werden. Auch
RF-Transpondersysteme genannt.
>
RFID - das müssen Sie wissen
Farbband Spar-Vorrichtung
bei Thermo Transfer Druckern. Drucker mit Ribbon-Saver brauchen nur dann
Farbband, wenn auf dem Etikett wirklich gedruckt wird. Dort wo das Etikett
nicht bedruckt wird oder Etiketten leer durchlaufen, wird das Farbband
angehoben und der Vorlauf gestoppt. Ribbon
Saver VIDEO (12MB)
RO-Systeme
Read Only Systeme. Nur Lesbare
Systeme (nicht beschreibbar)
RSS-Symbole
Reduced Space
Symbology. RSS und und Composite-Symbole sind neue
Stichcode-Symbole welche im Handel eingesetzt werden. Die Normen
dazu
hat das EAN International und UCC (Uniform Code Council) erstellt.
Natürlich finden Sie diese genauen Spezifikationen auf der ADES
Homepage
unter folgenden Links:
>
RSS und EAN.UCC Composite Spezifikationen
(PDF-File deutsch 780KB) >
RSS and Composite Symbology (PDF-File
english 850KB)
GS1 hat den RSS-Code (Reduced
Space Symbology) zu Databar umbenannt
Info zu DATABAR >
hier.
Ruhezonen
Seitlicher unbedruckter Abstand eines
Strichcode.
RW-Systeme
Read/Write Systeme. Transponder-Systeme welche beschrieben und gelesen
werden können.
Dieses AUTO-ID Glossar ist
seit 1998 auf dieser Seite zu finden und wird laufend ergänzt .
Fehlt Ihnen ein Begriff oder haben Sie sonst eine Anregung ?
Dann melden Sie das unter h.merki@ades.ch