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 AUTO-ID Glossar

         Auto-ID Know-How alphabetisch zusammengefasst von Heinrich G. Merki

                                                                 von  
S-Z

  A·B·C·D·E·F·G·H·I·J·K·L·M·N·O·P·Q·R·S·T·U·V·W·X·Y·Z

SCANTECH-ID
Grösster Hersteller für Strichcode Raster- und Präsentation-Scanner wie diese vor 
allem in POS-Umgebungen oder für Zutrittskontrollen verwendet werden. 
Scantech Produkte
Schlitzleser (Durchzugsleser)
Stationäre Lesegeräte für Strichcode und Magnetcode. Der Datenträger wird zum Lesen durch den Schlitz gezogen. 
 
Single Line Scanning Option
Umschaltungsmoeglichkeit bei Rasterscanner oder Praesentationscanner vom unidirektionalen Raster-Scanning-Modus auf nur eine Scanning-Linie. Mit dieser, 
nach Bedarf zuschaltbarer Funktion, kann einfacher aus Tabellen gescannt werden. 
Siehe  auch unter
 SCANTECH POLARIS.
 
Smart-Phone Ready
Eine technische Video-Film Bibliothek der Firma ADES AG welche für Smartphone und Tablet-PC gerecht aufbereitet ist. Die einzelnen Filme können mittels QR-Code direkt aufgerufen werden. Für Service- und Reparaturen im Felde ideal. Aber auch für die Produkte-Präsentationen oder Spezielle Produkte-Funktionen können bequem überall angeschaut werden.
 
SMS 
          Short Message Service in der digital Telefonie. Eine SMS-Message kann aus 
          höchtens 160 Zeichen bestehen.

Sprachidentifizierung
Ziel der Sprachidentifizierung ist es den Sprecher und dessen Worte anhand des digitalisierten Sprachbildes zu erkennen.
SSCC
Serial Shipping Container Code. Vorgabe für das Bedrucken von von Container Verpackungseinheiten und Palettenlabel mit EAN-128 Code .
Der SSCC ist als 18-stellige Nummer aufgebaut,  als Beispiel 3 761234567 1234567 4
Die
1. Stelle bezeichnet die Erweiterungsziffer. Ursprünglich war diese Ziffer als Packungs-
Indikator gedacht, seit Januar 2000 ist sie frei als Erweiterung der Nummernkapazität
für den SSCC verwendbar. Bei Nichtverwendung wird empfohlen, die Ziffer 3 zu setzen,
was dem Packungsindikator «Verpackung nicht definiert» entspricht. Die 2. bis 10. Stelle
(im Beispiel 761234567) ist das Global Company Prefix, während die 11. bis 17. Stelle
(im Beispiel 1234567) die Nummernkapazität zur individuellen oder fortlaufenden Bezeichnung von logistischen Einheiten bezeichnet (SSCC). Die 18. Stelle ist die Prüfziffer
(gleicher Algorithmus wie für Berechnung der GTIN (Global Trade Item Number)

> UPC/EAN-128 Drucker und Scanner
 
Stacked (gestapelte/mehrzeilige) Strichcodes
Stacked oder gestapelte Strichcodes bestehen aus mehreren Zeilen mit Balken und Zwischenräumen. Typische Stacked Code sind PDF 417 oder alle RSS Code.
>2D-Code-Prüfung
Start- und Stoppzeichen
Diese Zeichen stehen am Anfang und am Ende eines Strichcodes. Sie weisen den Scanner auf die Scan-Richtung hin. Strichcodes neuerer Prägung erlauben eine bidirektionale Einlesung, was bedeutet, dass diese Strichcodes sowohl von vorne nach hinten als auch umgekehrt eine identische Information zur bereitstellen.
 
Stationäre Lesegeräte
Lesegeräte welche an einem Ort fest installiert sind. Zur Erfassung eines Strichcodes muss dieser über das Lesegerät bewegt oder vor das Lesegerät gehalten werden.
Flachbett-Rasterscanner wie man diese vom Supermarkt kennt oder neu auch die kleinen Präsentationsscanner oder die Industriellen Rasterscanner für Pakete auf Förderändern.
Siehe auch
> Scanner für Formulare

Strichcodebreite
Die totale Länge einer Strich codierten Nachricht. > Strichcode Prüfen
 
Strichcodedichte
Gibt die Anzahl der pro Längeneinheit darstellbaren Zeichen an. Sie wird meist in "Characters per inch (cpi) = Zeichen pro Zoll" angegeben.
Strichcodelänge
           Ausdehnung eines Strichcode in der Längsdimension.
 
Strichcodedichte
Die Einheit für diesen Wert wird im internationalen Gebrauch in "Characters per inch (cpi)" angegeben. Dieser auch Druckdichte genannte Begriff gibt an, wie viele Zeichen in einem bestimmten Bereich gedruckt werden können.  Je nach Einsatzgebiet wurden unterschiedliche Druckdichten für Strichcodes eingeführt::
Ultra High Density Strichcode: Die Modulbreite X liegt unter 0,19 mm. 
High Density Strichcode: Die Modulbreite X liegt zwischen 0,19 mm und 0,24 mm. 
Medium Density Strichcode: Die Modulbreite X liegt zwischen 0,24 mm und 0,30 mm. 
Low Density Strichcode: Die Modulbreite X liegt zwischen 0,30 mm und 0,50 mm. 
Substitutionsfehler
Durch Beschädigung oder unsauberen Druck werden einzelne Zeichen eines Strichcodes so verfälscht, dass ein Lesegerät einen anderen Strichcode liest.
Die Fehler wirken sich so aus, dass ein gültiges Zeichen eines Strichcodes durch ein anderes in diesem Strichcode zulässiges Zeichen ersetzt (substituiert). Substitutionsfehler können  durch Verwendung von Prüfziffern erkannt und verhindert werden. 
 
 
SUNRISE 2005
Das Uniform Code Council (UCC) hat nun die neuen Normen festgelegt, welche unter der Bezeichnung Sunrise 2005 Compliant per 1. Januar 2005 verbindlich werden. Die Sunrise 2005Norm schafft weltweit einheitliche Strukturen und zudem sind unter Sunrise 2005 die internationalen Regeln für die Verwendung der neuen RSS Symbole festgehalten.  Alle Betroffenen der sogenannten Supply-Management-Chain, vom Hersteller über den Transport und Zwischenlagerung bis hin zur Laden-Kasse, sind dazu angehalten, Ihre Systeme bis zu diesem Zeitpunkt entsprechend einrichten. > Sunrise 2005 Scanner
 
> Der direkte Link zu Sunrise 2005
Super-Code
Der Code besteht aus einer Gruppe von verknüpften Paketen. Die Pakete beginnen entweder mit der Ruhezone und dem Startzeichen oder mit dem Ende des anderen Pakets. Sie enden mit dem Stoppzeichen und der Ruhezone oder mit dem Anfang eines anderen Pakets. Jedes Super-Code-Symbol enthält mindestens drei Pakete. Der Code unterliegt keinem festen Format bzgl. Reihen und Spalten, er kann in jeder beliebigen Form gedruckt werden. Eine Zeile besteht aus 16 Bits, angeordnet in vier 1 zu 0-Übergängen (Balken und Zwischenräume). Start ist immer 1. Es können 4000 ASCII-Zeichen bzw. 5000 Ziffern codiert werden. Die Reed-Solomon-Fehlerkorrektur unterstützt bis zu 32 Security-Levels. Supercode wurde 1994 von Ynjiun Wang bei Metanetics Corp. (USA) entwickelt. SuperCode ist bei AIM USA standardisiert findet in der Praxis aber keine Bedeutung.
 
Symbole
Alle Zeichen, die zur Erstellung eines Strichcodes relevant sind. Dazu gehören die Daten, Start- und Stopzeichen und die Prüfziffer.

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                                                                             T
Transmission Control Protocol / Internet Protocol. 
Dies ist das Kommunikations-Protokoll des Internets, das die Grundlage für die Datenübertragung zwischen den angeschlossenen Computern bildet.

Transponder
          Kontaktloser Datenträger bestehend aus einem Mikrochip und einer Antenne;
          Siehe auch unter RF-ID Systeme. Radio-Frequency-Identification. Elektronische
          Datenträger (Chip) welche unter Verwendung elektromagnetischer Felder
          beschrieben und ausgelesen werden. Auch RF-Transpondersysteme genannt.
 
             > RF-ID Etiketten      > RF-ID Lesegeräte     > RF-ID Etikettendrucker
 

Thermo-Transfer Druck

Termo-Transfer Druck, auch als Thermal-Transfer Druck bezeichnet  oder oft  auch nur abgekürzt TT-Druck, ist eine Druckmethode bei welcher die Farbe eines Farbbandes mit Wärme auf das zu bedruckende Medium übertragen wird. Diese Drucktechnologie findet man vor allem bei Etikettendruckern mit hohen Ansprüchen an die Druckqualität, Haltbarkeit und Flexibilität des Etiketten-Materials. 
Diese Druckmethode eignet sich für den Druck von Papieretiketten sowie auch andere Materialien wie Kunststoffe, Stoffe, metallisierte Oberflächen, etc.
Als Farbbandmaterialien werden Wachs-, Wachs/Harz- sowie in Spezialfällen reine Harz-Verbindungen eingesetzt. Diese Mischungen müssen auf das Etikettenmaterial und die Drucktemperatur abgestimmt werden, um eine optimale Druckqualität zu erhalten.
Auch Farbdruck mit farbigen Farbbändern ist mit dieser Druckmethode möglich 
 

TIFF
          Tag Image File Format  Bildformat welches bei Digitalkameras verwendet wird

True-Type Strichcode Fonts
          Strichcode Zeichen mit welchen Strichcode wie Worte geschrieben werden

          Strichcode erstellen mit True-Type Fonts

 

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U

 
Überlappende Strichcode (Interleaved)
Strichcode bei denen sowohl die dunklen Striche als auch die hellen Lücken Informationsträger sind und jeweils zu einer anderen Ziffer gehören. 
UCC  (früher UPCC)
1973 wurde in den USA das Uniform Product Code Council gegründet, (UPCC) das heute unter dem Namen UCC - Uniform Code Council bekannt ist. (USA Variante des EAN).
UCC führte eine 12-stellige Identifikationsnummer ein (UPC - Universal Product Code) und 1974 wurde begonnen, die ersten UPC-Strichcodes in offenen Handelsumgebungen zu scannen. 
UMTS  (Universal Mobile Telecommunications System)
Nachfolgestandard von GSM. Offeriert Datenübertragungsraten von bis zu 2 Mbit/s.
Somit werden Multimediaangebote auf dem "Handy" beschränkt möglich. 

UPC (Universal Product Code)
Das amerikanische Gegenstück zum EAN-Code. Es gibt zwei UPC-Versionen, UPC-A und UPC-E.  UPC-A ist der standardmässig eingesetzte Strichcode. Die Version E ist eine verkürzte Version für Anwendungen, die wenig Platz benötigen. Die Verkürzung wird durch eine Null-Unterdrückung erreicht. UPC A hat nur 12 Stellen  im Gegensatz zu EAN 13. 
Um  die Systeme UPC und EAN kompatibel zu machen gelten ab 2005 die neuen Sunrise 2005 Normen.
UPC Version A
Vom Aufbau her ist dieser Strichcode mit dem EAN 13 vergleichbar. Der Unterschied liegt darin, dass hier nur 12 Stellen statt 13 Stellen beim EAN verwendet werden. 
UPC Version E
Auch beim Strichcode UPC Version E ist die Länge festgelegt, nämlich auf acht Stellen. Hier werden die zwei Zeichensätze A und B verwendet. Mit ihnen lassen sich jeweils zehn Ziffern darstellen. 
 
USB (Universal Serial Bus)
Leistungsstarke und universelle PC Schnittstelle für Computer Peripherie-Geräte. 
Immer mehr Strichcode Geräte unterstützen diese Schnittstelle. 
Zum Beispiel die IT-3800  oder die  SmartScan® Scanner

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V

Verhältnis V (Ratio)
Der Wert, aus dem hervorgeht, wieviel mal breiter ein breites Element gegenüber einem schmalen Element ist. Normalerweise ist das Verhältnis der breiten zu den schmalen Elementen eines Strichcodes 3:l. Ist ein breites Element beispielsweise 1,5 mm breit, so hat das schmale Element demnach eine Breite von 0,5 mm. > Strichcode Prüfen
Verification  
          Unter Bar Code Verification versteht man die Prüfung eines Strichcodes betreffend Lesbarkeit
          und Übereinstimmung mit den vorgegebenen Normen. 
  
         > Was ist Bar Code Verification   Detailliertes   Grundlagenpapier (englisch)
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W

Welch Allyn 
Grösster Amerikanischer Hersteller für optoelektronische  Geräte für Medizin und
automatische Datenerfassung. Mutterhaus von Hand-Held-Products.  
Erfinder der Imager-Technologie und weltweit grösster Hersteller für Image-Engines
für Strichcode-Scanning. Die Strichcode- Scannerprodukte werden ab 2002 unter dem Namen HHP (Hand Held Products) vermarktet.
Siehe auch unter
www.welchallyn.ch    oder    www.ADES.ch 
 
WAP
Wireless Application Protocol. In der Digitaltelefonie übliches Protokoll für das Uebertragen und Abfragen von Zusatzdiensten. 
WebStamp
Mit WebStamp bietet Ihnen PostMail (Schweizer Post) die Möglichkeit, via Internet digitale Frankaturen zu generieren und diese zusammen mit der Adresse direkt auf Ihre Sendung zu drucken. Mit wenigen Klicks drucken Sie Frankaturen für alle gängigen Postprodukte direkt aus allen WINDOWS-Programmen.    > so druckten Sie Ihre WebStamp 
 
WLAN
Wireless Local Area Network  LAN-Umgebungen welche den drahtlosen Breitband-Datenverkehr ermöglichen. Aktuell sind Kapazitäten bis  54 Mbit/s und höher möglich.
 
 
Workgroups
Workgroups = Benutzergruppen. Wenn sich ein Scanner funktionsorientiert auf verschiedene Benutzer einstellen lässt, spricht man von Workgroup Konfiguration. 
> Wie konfiguriet man verschiedene Workgroups auf einem Scanner  (PDF File deutsch, 87 KB)
 
Wort
Mehrere Zeichen bilden Wörter. Dies gilt sowohl für den normalen Sprachgebrauch als auch für die Datenverarbeitung. Hier ist der Begriff Wort aber klar definiert. Der Prozessor bestimmt die Wortlänge (Anzahl Bit).

 WYSIWYG - What you see is what you get. 
Bedeutet, dass das was man gerade programmiert auch so auf dem Bildschirm dargestellt wird. 

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X Y Z

 

ZEBRA-ELTRON
Amerikanischer Etikettendrucker-Hersteller, hervorgegangen aus der Fusion der beiden
Firmen ZEBRA und ELTRON.
Siehe auch unter  www.zebra-eltron.ch  
> die meistverkauften Bürodrucker im Vergleich
 
Zeichensatz
Die Gesamtheit aller Zeichen, die in einem Code verwendet werden.
 
ZigBee   Zigbee Kommunikation mit Opticon Scanner
Standard für drahtlose Übertragung von Daten per Bluetooth IEEE 802.15.4/ZigBee
Für grosse und sichere Funkdistanzen bei Strichcode-Scanner und anderen Geräten.
z.B. OPTICON OPI-4002ZB oder SmartScan Black-Air Strichcode Scanner.  
>info
 
Zweidimensionale-Codierung
2D-Code.  Diese Code können heute sogar lage-unabhängig  mit modernen 2D-Scanner (Area-Imager) mit einem Klick gelesen werden. (Point n' Shot)   > Info

>2D-Code-Prüfung
 
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Letztes Update: 16. Januar 2012

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