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Bis Ende des zwanzigsten Jahrhunderts waren in Europa
dem Durchschnittsbürger vor allem die linearen Strichcode Symbole
(auch als 1D-Code bezeichnet) bekannt.
Wie zum Beispiel der EAN-Code auf allen Verkaufsverpackungen, oder die
Code 128 und Code 39 welche heute vor allem im Paketversand und der
Materiallogistik verwendet werden.
Doch bereits im Jahr 2000 wurde bei der Eidg.-Volkszählung sowie in einigen Kantonen
auch die Steuerformulare mit
Aztec Code ausgezeichnet. In den USA und Asien ist die Auszeichnung von
Ausweisen, Lizenzen, aber
auch Materialdeklarationen mittels 2D-Code schon länger üblich.
Der Bedarf nach mehr Information in den einzelnen Strichcode-Symbolen hat zu
vielen neuen Symbolen geführt.
So unterscheidet man heute zwischen 1D-Code (lineare,
"herkömmliche" Strichcode)
und 2D-Code welche nicht nur von-links-nach-rechts lesbar
sind, sondern zusätzlich von-oben-nach-unten. Damit
erreicht man in Extremfällen eine Zeichendichte bis zu 1'000 Zeichen pro
Quadratzentimeter.
Als praktische Zwischenform hat man auch die Composite-Code
(Doppelcode-Symbole) eingeführt, welche eine Zusammensetzung herkömmlicher
1D Symbole mit 2D Symbolen darstellen. Der praktische Vorteil der
Composite-Symbole ist, dass die bisherigen Lesegeräte die 1D
Information immer noch lesen können und nur für die im
2D-Code-Anteil zusätzlich enthaltene Information, neue 2D Lesegeräte
benötigt werden.
Code-Typen Zuordnungsübersicht
Lineare
Strichcode
"1D" |
Gestapelte Code (stacked code)
"2D"
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Matrix Code
"2D" |
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Zweibreiten - Code2/5 Interleaved und Industrial
- Code 39
- Code 39 Full ASCII
Mehrbreiten
- Code 93
- Code 128
- EAN, UPC
- CODABAR
Doppelcode Symbole (Composite
Code)
- ITS-EAN,UCC Composite
Code
- ITS Aztec Mesas |
- Code 49 - Code
16K
- Codablock
- PC 2D
- Supercode
- PDF 417
- Micro PDF
- Ultra Code |
- Aztec - Code One
- Array TAG
- CP Code
- Data Matrix
- Data Strip
- Dot Code A
- Maxi Code
- QR Code
- Mini Code
- Smart Code
- Snowflake Code
- Accu Code 3
- Veri Code
- Ultra Code |
Dass sich mit der Einführung der neuen Symbole auch neue
Lese-Gerätetechnologien durchsetzen scheint selbstverständlich. Während sich in
der Vergangenheit für Lineare- Strichcode vor allem die Laserlicht-Technologie
durchgesetzt hat, sieht man heute immer mehr die deutlich vorteilhaftere Imager-Technologie Einzug halten. Diese kann
lage-unabhängig auch Composite
und 2D-Code sowie Bilder und andere optische Merkmale erfassen. Die
Imager-Technologie ist zudem deutlich günstiger in der Anschaffung und
arbeitet ohne mechanisch bewegte Teile.
Januar 2001, Heinrich G. Merki
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